eSIM: 4 von 5 Nutzern kennen die Technik noch nicht

eSIM: 4 von 5 Nutzern kennen die Technik noch nicht – Mittlerweile unterstützen bereits viele größere Hersteller die eSIM Technik in ihren Handys und Smartphones und auch eSIM Tarife findet man bei den größten Anbieter bereits recht häufig. Dennoch ist diese Technik nach wie vor eher unter dem Radar und eine aktuelle Studie zeigt, welches Potential in dieser Technik noch schlummert. So kommt die Studie zu dem Ergebniss, dass weltweit etwa 80 Prozent der Nutzer die eSIM Technik noch nicht kennen und daher auch nichts von den Vorteilen wissen, die fest verbaute Sim mit sich bringen.

Im Report schreibt man zu den aktuellen Zahlen:

Ebenso nimmt die Netzwerkkonnektivität für Geräte mit eingebetteten SIMs zu. Die meisten Mobilfunkanbieter in den Industrieländern haben ihre Netze für eSIM vorbereitet, und es wird nicht lange dauern, bis die verbleibenden Mobilfunkanbieter aufholen. Während einige regionale Variationen wie China und Südkorea bei der Einführung von eSIM-Mobildiensten für Smartphones relativ langsam waren, wird sich dies voraussichtlich ändern. Die Serviceverfügbarkeits- und Konnektivitätsangebote für eSIM-Geräte in diesen Ländern werden sich wahrscheinlich mit Märkten konvergieren, die bereits mit dem Übergang begonnen haben, sobald sie die eSIM-Technologie einführen.

Ende 2020 hatten mindestens 175 Mobilfunkanbieter in 69 Ländern kommerzielle eSIM-Dienste für Smartphones eingeführt – weitere sind für die kommenden Jahre geplant. Tatsächlich besagt die jüngste eSIM-Prognose für die Anzahl der verbundenen eSIM-Geräte, dass bis 2025 weltweit fast 2,5 Milliarden aktiv sein werden

Tatsächlich haben eSIM aber nicht nur Vorteile für die Kunden, sondern auch die Unternehmen profitieren davon. Auch darauf geht die Studie ein.

Die Vorteile einer eSIM für Mobilfunk-Anbieter werden dabei wie folgt zusammengefasst:

  • Ein verbessertes Kundenerlebnis gegenüber herkömmlichen SIMs. Der eSIM-Onboarding-Prozess ist nicht nur schnell und reibungslos, sondern auch die Verwaltung verbundener Geräte kann vollständig digitalisiert werden.
  • Eine vereinfachte, digitalisierte Lieferkette, die zu einem optimierten Onboarding-Prozess führt, die Gemeinkosten reduziert und Kostenvorteile fördert.
  • Mehr Platz, da eingebettete SIMs Platz auf den Geräten sparen – ein Faktor, der angesichts der physikalischen Anforderungen von 5G besonders wichtig ist.
  • Die Erwartung höherer Umsätze, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung des Lebens der Kunden ergeben.
  • eSIMs sind umweltfreundlich und sparen CO2. Durch den Austausch von herausnehmbaren SIM-Karten durch einen eingebetteten SIM-Chip im Gerät wird keine Plastikkarte benötigt, was viel Material spart, Abfall reduziert und Logistikprobleme minimiert.

Allerdings muss die eSIM meistens recht tief im Bestellprozess eingebaut werden, das erfordert oft einen recht hohen Aufwand und vor allem kleinere Anbieter scheuen oft diesen Schritt.

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